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Abschlusstabelle 2010

1Bamberg
2DEUTSCHE BANK SKYLINERS
3Bremerhaven
4Braunschweig
5Oldenburg
6Berlin
7Göttingen
8Bonn
9Quakenbrück
10Weißenfels
11Ludwigsburg
12Tübingen
13Ulm
14Gießen
15Trier
16Hagen
17Düsseldorf
18Paderborn

Gesamte Tabelle



Souveräner Sieg gegen die Schwaben

(Sonntag, 07. Dezember 2008 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

 

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS starten eine neue Serie! Gegen die WALTER Tigers Tübingen gelang den Frankfurtern der dritte Bundesliga-Sieg in Folge. 4770 Zuschauer feierten in der Ballsporthalle einen 82:65 (41:33)-Erfolg ihrer Mannschaft. Topscorer der DEUTSCHE BANK SKYLINERS waren dabei Derrick Allen (22 Pkt. und 11 Reb.), Keith Simmons (15 Pkt) und unsere Center Lorenzo Gordon und Greg Jenkins mit jeweils neun Punkten und sieben bzw. vier Rebounds.

 

Schon die Startaufstellung Murat Didins war eine erste Überraschung für Gegner wie Fans. Ohne die Topscorer Keith Simmons und Derrick Allen sowie Kapitän Pascal Roller, den eine Erkältung plagt, dafür aber mit Greg Jenkins auf der Centerposition, gingen die Hessen in die Partie.

 

Mit einer ähnlichen hohen Intensität wie gegen Moskau lief das Spiel gut an (4:0, 2.), doch im Gegensatz zum EuroChallenge-Coup stimmten danach weder die Konzentration noch die Trefferquote aus dem Feld. Über Branislav Ratkovia und Richard Chaney gingen die Gäste mit 4:5 in Führung (4.) und hielten diese fast bis zum Ende des Viertels, ehe Ilian Evtimov mit zwei Freiwürfen in den letzten Sekunden zum 15:15 ausglich.

 

In der zehnten Minute kam es dann auch zum lang erwarteten Comeback Lorenzo Gordons, der nach seiner Verletzungspause in der heißen Schlussphase des ersten Spielabschnitts eingewechselt wurde.

 

Mit dem zweiten zehn Minuten begann auch das erwartete Center-Duelll zwischen Gordon und Tübingens Rasko Katic, welches am Ende allerdings weniger Bedeutung haben sollte als erwartet. Ein verwandeltes Alley-oop-Anspiel von Derrick Allen zum 21:18 in der 13. Minute war dennoch gleichbedeutend mit dem "1:0" für Gordon. Ein getroffener Distanzwurf von Pascal Roller im nächsten Angriff bei auslaufenden 24 Sekunden riss die Zuschauer von ihren Sitzen. Unter ihnen Jan Frodeno, olympischer Goldmedaillengewinner im Triathlon in Peking.

 

Eine frühe Foulbelastung brachte die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nun relativ früh an die Freiwurflinie. Allesamt Einladungen, die man auf Seiten der Frankfurter zwar dankend annahm, allerdings mit Dreiern von Chaney und Anderson quittiert bekam (39:33, 19.).

 

Wenn neben der ausgezeichneten Rebound- (22 Rebounds, jeweils elf defensiv und offensiv) und Freiwurfquote (13/14 bedeuteten 93%) noch die Dreier (0/8 zur Halbzeit) gefallen wären, wäre die Partie wahrscheinlich schon entschieden gewesen.

 

Schließlich war es Titus Ivory vorbehalten nach 22 Spielminuten den ersten Dreier Frankfurts in diesem Spiel zu versenken (44:35). Getroffene Freiwürfe von Ivory und Wysocki sowie Punkte am Brett von Jenkins erhöhten die Führung zwischenzeitlich auf 17 Zähler (52:35, 25.). Drei von vier verwandelten Freiwürfen durch Adam Emmenecker wurden durch Katic und ein Dreipunktspiel von Williams egalisiert, so dass es nach 30 Minuten 58:45 für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS stand.

 

Zu Beginn des letzten Viertels ließ es Keith Simmons richtig krachen. Einen durch Derrick Allen eingeleiteten Fastbreak schloss er mit einem kompromisslosen Dunking ab und legte Sekunden später noch einen getroffenen Dreier oben drauf (65:48, 32.)! Wäre die LaOla nicht schon kurz zuvor über die Zuschauerränge geschwappt, wäre sie spätestens jetzt durch die Reihen der frenetischen Frankfurt-Anhänger gerollt.

 

Ein Dreier von Kapitän Pascal Roller aus der Ecke markierte das Ende eines souveränen 10:0-Laufs der Hausherren (68:48, 33.). Ein erfolgreiches Dreipunktspiel von Keith Simmons nach Foul von Michael Haynes, sein Fünftes, bedeutete die Vorentscheidung zum fünften Heimsieg der DEUTSCHE BANK SKYLINERS in der laufenden Saison (76:59, 37.). Den Schlusspunkt für Frankfurt vor mittlerweile erhobenen Fans setzte schließlich der Keith Simmons mit zwei verwandelten Freiwürfen.

 

"Ich bin froh, dass ich meinem Team wieder helfen kann. Ich muss noch meinen Rhythmus finden, aber für den Anfang war das heute okay", so Lorenzo Gordon.

 

"Tübingen ist ein besseres Team als es der Tabellenstand vermuten lässt. Gegen sie konnten wir nur mit einer sehr guten Defense bestehen - und das hat auch funktioniert", freute sich Head Coach Murat Didin.

Statistik

Ergebnis: 82 : 65 (41:33)
Viertel: 15:15, 26:18, 17:12, 24:20

Top Scorer: Derrick Allen 22pkt
Top Rebounder: Derrick Allen 11reb

Gesamte Statistik

Bilder

Frankfurt am Main Hessen Germany
Starke Teamleistung beim
Heimsieg gegen Tübingen

BBL - 13. Spieltag

Bremerhaven-Ludwigsburg56:62 (42:29)
Ulm-Göttingen 76:69 (38:30)
Berlin-Braunschweig 64:63 (38:22)
Quakenbrück-Bamberg 77:69 (45:44)
Gießen-Trier 63:53 (34:26)
Frankfurt-Tübingen 82:65 (41:33)
Bonn-Nördlingen 61:54 (36:32)
Köln-Paderborn 93:99 (35:36)
Oldenburg-Düsseldorf 84:73 (45:30)

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